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Meldungen

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Entscheidung an neuen Rat übergeben

21.06.2016

Liberale sehen Vorteile bei Variante Kellersberg

Die FDP-Fraktion im Dötlinger Gemeinderat warnt davor, beim Industrie-/Gewerbegebiet Hockensberg in der Ratssitzung am 23. Juni in Dötlingen eine Entscheidung darüber zu treffen, ob die Planung fortgesetzt werden soll. „Das Projekt hat so einen hohen Stellenwert und ist von so großer finanzieller Tragweite, dass es nicht Thema des anstehenden Wahlkampfes sein sollte“, heißt es in einem Antrag, den Tagesordnungspunkt abzusetzen.

Das Thema habe so weitreichende finanziellen Auswirkungen, dass es mit einer klaren Mehrheit entschieden werden sollte, meint der Fraktionsvorsitzende Claus Plate. Im Bauausschuss hatte es nur eine knappe Mehrheit gegeben. Die FDP lehnt die Planung am Brakland derzeit ab, die Grünen waren zuletzt unentschlossen, bei der SPD gibt es unterschiedliche Meinungen mit einer Mehrheit für Brakland und bei der CDU ein Votum pro Brakland.

„Die Entscheidung sollte dem neuen Rat übertragen werden, denn er hat auch die finanziellen Auswirkungen zu verantworten. So hat der Rat auch bereits vor 5 Jahren entschieden“, meint die FDP.

Leichte Abwägungsvorteile für die Variante A (Brakland) die der Planer sah, bezweifelt die FDP. ? Punkte wie Verkaufsbereitschaft der Landeigentümer, Pachtverträge, Abwasserbeseitigung, ? Widerstand aus der Bevölkerung und Zeitverzug durch gerichtliche Auseinandersetzung, ? Verlust von Gewerbe-/Einkommenssteuer und diversen Spenden seien darin nicht berücksichtigt. Daher ist in den Augen der FDP die Variante B (Kellersberg) schneller zu realisieren.

Quelle NWZ vom 21.06.2016

FDP gegen Industriegebiet Hockensberg

30.05.2016

Die Themen Breitbandausbau, Industriegebiet Hockensberg und die Kommunalwahl standen im Mittelpunkt der Klausurtagung des FDP-Ortsverbandes Dötlingen.

EWE-Mitarbeiter Andreas Roshop erläuterte den aktuellen Stand zum Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde. Technik und damit verbundene Probleme schilderte er ebenso wie Verfahrenswege bei der Verteilung öffentlicher Gelder und vorgegebene Zeitfenster. Schlussendlich kam heraus, dass es kurzfristig kaum eine Verbesserung – besonders in Randbezirken wie Ostrittrum und Busch – geben werde.

Roshop wies darauf hin, dass es überall dort schneller gehe, wo etwa durch Bezirksvorsteherversammlungen Bürger ihren Willen zum Anschluss an ein schnelles Internet bekunden. Die Folge: Wirtschaftliche Überlegungen könnten geprüft, aber auch bereits vorhandene Anbindungen (Glasfaserkabel) erweitert werden.

Ernst-August Bode (FDP) hatte eingangs daraufhin hingewiesen, dass der Landkreis für 2016, 2017 und 2018 jährlich jeweils 500?000 Euro in der Investitionsplanung freigegeben habe. „So wird gehofft, an Anschlussfinanzierungen zu gelangen“, sagte Bode.

FDP-Mitglied Peter Gremmert zeigte im Anschluss den derzeitigen Stand der wieder reaktiven Planungen zum Industriegebiet Hockensberg auf. Während von Verwaltung und den Fraktionen im Gemeinderat der Ausbau in Hockensberg bevorzugt wird, spricht sich die FDP für einen alternativen Standort auf der östlichen Seite der B?213 aus. Dies vor dem Hintergrund, dass vor 20 Jahren das 30-Hektar-Areal „Am Brakland“ in Hockensberg durch Klage beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg gescheitert war.

Gremmert, selbst Anwohner in Hockensberg, betonte, dass auch diesmal wieder der Instanzenweg gesucht werde, um ein solches Gewerbegebiet zu verhindern. Gleichzeitig lieferte er Argumente für die Alternativfläche an der Bundesstraße. Das Gelände weise kaum Höhenunterschiede auf. Ein Waldstück müsste allerdings geopfert und an anderer Stelle wieder über Ersatzmaßnahmen aufgebaut werden.

Wichtig aus seiner Sicht: Der soziale Frieden werde gewährleistet, keine Bebauung einer Fläche im Landschafts- und Wasserschutzgebiet, eine Umzingelung der bestehenden Bebauung in Hockensberg zusätzlich durch Gewerbe neben der vorhandenen Windkraft bleibe aus und das Orts- sowie Landschaftsbild könnte erhalten werden. Auch erinnerte er an die Wieker Stiftung, die auf angrenzenden Flächen bereits 30 Hektar Wald aufgeforstet habe und hier auch weiter aktiv bleiben wolle.

Quelle: NWZ / Peter Kratzmann vom 30.05.2016

Probleme im Putenstall bereden

30.04.2016

FDP-Politiker zu Besuch auf Hof Vosteen

Es ist der klassische Familienbetrieb, den Familie Vosteen am Neerstedter Ortsrand betreibt. „Wir sind langsam gewachsen“, erzählt Landwirt Helge Vosteen den liberalen Gästen, an der Spitze der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Dürr und Kreistagsfraktionschef Ernst-August Bode. Inzwischen hat sich der Betrieb auf die Putenmast spezialisiert. Hinzu kommen Ackerbau und Biogasanlage. Die Schweineställe hinter dem Hof sind mittlerweile verpachtet.

„Die Lage in der Landwirtschaft ist angespannt“, hatte der Dötlinger FDP-Vorsitzende Claus Plate eingangs zu den Beweggründen des Besuchs gesagt. Immer verschärftere Diskussionen und Vorgaben beim Tierschutz, Preisdruck in vielen Bereichen, fehlende Möglichkeiten für Betriebserweiterungen und langfristig womöglich Probleme bei der Nachfolgeregelung: Das waren Themen, die besprochen wurden.

Vosteens arbeiten direkt beim Hof mit Putenaufzuchtställen, weiter entfernt mit Ställen zum „Fertigmästen“. Die Wärme der Biogasanlage können sie sinnvoll in den Ställen nutzen. „Eine Superkombi“, fand Dürr.

Ein Thema: die Debatte um das Schnabelkürzen bei den Küken. Dr. Hartmut Meyer, Experte vom Moorgut Kartzfehn, berichtete von der Suche nach noch schonenderen Lösungen als dem jetzigen Verfahren. Bisher gebe es sie aber nicht. Werde auf das Schnabelkürzen verzichtet, würden Federpicken und Kannibalismus in Putenställen die Folgen sein. Mehrfach sprach der Experte von der „Neugier“ der Pute. Die Besucher im Stall erfuhren sie mitunter am Picken an den eigenen Füßen.

Dürr betonte, dass er derzeit in Deutschland „die besten Bedingungen für Tiere auf der Welt“ sehe. Dabei seien Verbesserungen immer möglich und wünschenswert, ergänzte er. Aktuell befürchtet der Liberale aber, dass die hiesige Landwirtschaft unter immer neuen Vorgaben kaputtgehen könnte, und dann Produkte importiert würden, die unter wesentlich schlechteren tierschutzrechtlichen Bedingungen entstünden. „Nirgends ist die Diskussion so groß wie hier“, beschrieb Meyer die Lage.

Die aktuelle Planung für die Steuerung von Tierhaltungsanlagen in der Gemeinde Dötlingen, die von der örtlichen FDP ausdrücklich begrüßt wird, ist auch für Landwirt Vosteen ein Thema. An seinem Hof in Neerstedt hat er keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr – nicht einmal für Maßnahmen zum Tierwohl, zum Beispiel Wintergärten. Daher soll für den Betrieb außerhalb eine Fläche festgeschrieben werden.

Quelle: NWZ / Ulrich Suttka vom 30.04.2016

Liberaler ernennt sich zum Laternenonkel

15.03.2016
Eckehard Hautau sprach die Beleuchtung in Dötlingen an. Kritik übten auch Dierk Garms und Sarah Orth.

Der FDP-Ratsherr Eckehard Hautau ist auch Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen. In der Ratssitzung verriet er unter Anfragen und Anregungen, dass er auch noch eine inoffizielle Funktion im Dorfe habe. „Ich bin der Laternenonkel“, leitete seinen Beitrag ein, in dem es um die Straßenbeleuchtung in Dötlingen ging. Da hatte der Liberale zweierlei zu monieren: Die Laternen seien nicht einheitlich und viele würden zudem blenden.

Mit dieser Kritik steht Hautau nicht allein, wie sich zeigte. Dierk Garms (FDP), ebenfalls Dötlinger, warnte gar davor, weitere von „diesen Blendgranaten einzubauen“. Sarah Orth (Bündnis 90/Die Grünen) fand, dass die unterschiedlichen Laternentypen im Dorf ein „Schildbürgerstreich“ sein. Ratschlag dieser Ratsmitglieder: In den anderen Orten auf keinen Fall in diesem Stil weiterbauen.

Schon in der Sitzung des Umwelt- und Energieausschusses im Februar war die Blendwirkung der Laternen, so am Dorfring, ein Thema gewesen. Ein Bürger hatte in der Einwohnerfragestunde moniert, dass eine Lampe wie ein „Flash“ wirke. Die Verwaltung hatte seinerzeit erklärt, dass die Arbeiten zur Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes in Dötlingen noch liefen und noch keine Abnahme erfolgt sei.

Bürgermeister Ralf Spille nahm die kurzzeitige Aufregung ums Licht in Dötlingen gelassen. „Ich stecke nicht so in den Details drin“, gestand er ein und ergänzte: „In Haidhäuser gibt es kein Licht.“ Kurze Pause und dann der Zusatz: „Außer die Blinklichtanlage am Bahnübergang.“

2015 hatte die Gemeinde mit der Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes im Dorf Dötlingen begonnen. Es geht um den Einsatz energiesparende LED-Technik. Teilweise wurden dafür Lampenmasten komplett ersetzt. Außerdem installierte die Kommune zusätzliche Leuchten als Lückenschluss an bislang schlecht ausgeleuchteten Stellen. In zweiten Abschnitt folgte der Austausch von Leuchtköpfen bestehender Laternen.

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